Sport 08.01.2018

Fußball-Kreisoberliga Mitte – Raab: „Wollen das obere Drittel angreifen“

Petersberg (pf) – Trotz einer wochenlangen Schwächephase im September überwintert die FSV Steinau/Steinhaus in der Fußball-Kreisoberliga Mitte auf einem guten achten Platz, mit dem Kapitän Kornelius Raab sichtlich zufrieden ist. Dennoch traut der 23-Jährige seiner Mannschaft in der Rückrunde noch einiges mehr zu, betont aber auch, dass der Blick erstmal nach unten gehen müsse, um den Abstand zu Relegationsplatz 13 weiter möglichst groß zu halten.

„In der Summe sind wir recht zufrieden damit, wie die Vorrunde verlief“, zieht FSV-Kapitän Kornelius Raab ein positives Fazit nach der ersten Saisonhälfte seiner Mannschaft, die mit zwei Siegen vielversprechend in die Runde gestartet war. Doch von den folgenden sechs Spielen gingen – auch bedingt durch Verletzungspech – fünf verloren, darunter auch die deutliche 0:5-Heimpleite gegen die SG Lauter. „Zwischendurch haben wir einen Durchhänger gehabt, aber in den letzten Spielen haben wir ordentlich gepunktet“, analysiert Raab treffend: Denn nach zwei Remis startete Steinau/Steinhaus zum Ende der Hinserie nochmal eine Siegesserie, gewann im Oktober alle vier Spiele und kassierte dabei lediglich ein Gegentor. Raab selbst konnte jedoch nur bei zwei Erfolgen mitwirken, denn beim 1:0 gegen Dipperz/Dirlos kassierte er nach einer Notbremse die Rote Karte und fehlte danach gesperrt.

Schon jetzt – drei Wochen vor dem Trainingsauftakt am 26. Januar – weiß Raab, was ihn und seine Mannschaft in der Vorbereitung auf die Rückrunde in erster Linie erwartet: „Unser Trainer legt großen Wert auf die Fitness. Aber die hat uns bisher auch ausgezeichnet, denn wir haben schon viele Tore kurz vor Schluss geschossen.“ So gewann die FSV beim Auswärtsspiel in Pilgerzell durch ein Tor von Tim Emrulla in der 84. Minute noch mit 2:1, beim 1:0-Heimsieg gegen die FSG Dipperz/Dirlos fiel der Siegtreffer sogar erst in der 90. Minute durch Sebastian Mackrodt, der mit sieben Saisontreffern aktuell bester Torschütze seiner Mannschaft ist.

Mit dem Auswärtsspiel bei der SG Lauter am 4. März startet für Steinau/Steinhaus die Rückrunde, in der Raab seinem Team einiges zutraut: „Wir sind nicht vermessen und richten den Blick erstmal nach unten. Wir wollen den Abstand zum Relegationsplatz weiter groß halten. Aber ich sehe uns auch in der Lage, zu den Top Sechs zu gehören und versuchen deshalb, das obere Drittel anzugreifen“, macht Raab deutlich und nennt als Beispiele die Hinrunden-Erfolge gegen die zweitplatzierte FSG Dipperz/Dirlos (1:0) und gegen den Vierten Hünfeld II, gegen den die FSV sogar schon beide Spiele absolvierte und gewann (2:1 und 1:0). Winterneuzugänge hält der Kapitän angesichts der beschränkten finanziellen Mittel dagegen für unwahrscheinlich und betont, dass der Verein stattdessen auf die eigenen jungen Spieler setzen möchte: „Sie haben Potential für die Kreisoberliga“, denkt der 23-Jährige.