Lokales 09.08.2016

80 Jahre Feuerwehr Steinhaus – Gelungenes Fest – Fotos

Petersberg – Von Svenja Müller – Teleskopmast, Katastrophenschutzzug und vieles mehr – beim Fest der Feuerwehr in Steinhaus konnten die Besucher hautnah erleben, was die Feuerwehr ausmacht. Zum 80-jährigen Jubiläum hatten sich die Organisatoren einiges einfallen lassen.

Foto: Tatjana Seibel

Bereits am Samstag wurde nach einem Gottesdienst und Festakt gemeinsam gefeiert. Weiter ging es dann am Sonntag mit einem bunten Programm. „Es soll jeder sehen, dass es ein Feuerwehrfest ist“, so der Steinhauser Wehrführer Sebastian Waider. Für die Organisatoren stand von Anfang an fest, dass zum Jubiläum mehr als nur Essen und Getränke geboten werden sollten. Hoch im Kurs standen natürlich die Feuerwehrfahrzeuge. Den Teleskopmast hatten die Feuerwehrmitglieder extra aus Fulda bekommen. Mit ihm konnten die Besucher hoch hinaus fahren und den Blick über das Festgelände schweifen lassen. Auch den Katastrophenschutzzug, den sich Steinhaus mit Margretenhaun teilt, konnten die Besucher begutachten. Auch für die Kinder wurde viel angeboten. An verschiedenen Spielstationen konnten die Kids Geschick beweisen und mit dem Schlauch löschen. „Es hat immer etwas mit der Feuerwehr zu tun“, sagte Waider über das Angebot. Außerdem konnten sich die kleinen Gäste auf der Hüpfburg austoben oder von Pressesprecherin Simone Trost schminken lassen. „Es sieht hervorragend aus“, sagte Waider, der sich über das tolle Wetter freute. Bei leckeren Speisen, Kaffee und Kuchen genossen die Besucher das schöne Wetter im Freien.

Aktuell zählt die Feuerwehr 250 Mitglieder, 30 davon sind aktiv. „Wir sehen schon, dass es immer schwieriger wird, Nachwuchs zu bekommen“, sagte Trost. Deshalb hat die Feuerwehr ein spezielles Programm zur Nachwuchsgewinnung mit verschiedenen Aktionen über das Jahr verteilt, erstellt. „So ein Fest ist eine gute Gelegenheit zu zeigen, was Feuerwehr ist und dass es Spaß macht“, so Waider. Einmal in der Woche widmen sich die Aktiven für zwei Stunden dem Thema Ausbildung und machen auch Übungen. Dazu besuchen sie verschiedene Sonderveranstaltungen, um stets auf dem neusten Stand zu sein. „Ab und zu wünscht man sich schon mehr Anerkennung“, erzählte Waider, der es auf jeden Fall für sehr wichtig empfindet, die Feuerwehren in ihren Ortsteilen zu erhalten: „Hier sind die Leute einfach ortskundig.“

 

80 Jahre Feuerwehr Steinhaus (Fotos: Tatjana Seibel)