Im Spiel gegen die Hofbieberer war für Steinau/Steinhaus deutlich mehr drin. Tormöglichkeiten waren zur Genüge vorhanden, wurden aber teilweise leichtfertig vergeben und in der Defensive leisteten sich die FSV-Spieler zu viele Fehler. „Wir waren insgesamt nicht schlechter. Aber wir haben nur Geschenke verteilt heute“, ärgerte sich Steinau/Steinhaus-Trainer Zeljko Karamatic. Beim 0:1 nahm Christian Stingl einen SVH-Stürmer nicht wahr, vertändelte den Ball und verursachte einen Elfmeter. Immerhin gaben die Steinau praktisch im Gegenzug die richtige Antwort. Nach einem schönen Angriff über die Außen vollendete Niklas Jehn zum umjubelten 1:1. Mit dem Pausenpfiff ging der FSV allerdings wieder in Rückstand: Nach einer Ecke stimmte die Zuordnung nicht und Hofbiebers Adrian Hosenfeld hatte keine Mühe, zum 2:1 für Hofbieber einzunetzen. Aber Steinau ließ sich auch vom erneuten Rückstand nicht unterkriegen und glich durch Sven Aschenbrücker (52.) aus. 20 Minuten vor Schluss gingen die Hofbieberer allerdings erneut in Führung. Steinau/Steinhaus warf alles nach vorne, traf aber nicht und ließ sich in der Schlussminute auch noch auskontern. „Das 2:4 kann passieren, wenn man alles nach vorne wirft“, meinte Karamatic, macht aber auch klar: „Für unsere Tore betreiben wir großen Aufwand und unsere Gegner haben es immer zu leicht, ein Tor zu machen. Uns fehlt vorne und hinten die letzte Konzentration.“
Steinau/Steinhaus: Goldmann; Raab, Heinzl, Bleuel, Bakv, Jehn (55. Schmitt), Heil (46. Schütz), Aschenbrücker, Mackrodt, Stingl, Bleuel (46. Rexroth).
Tore: 1:0 Daniel Krenzer (9.), 1:1 Niklas Jehn (11.), 2:1 Adrian Hosenfeld (45.), 2:2 Sven Aschenbrücker (52.), 3:2 Henrik Scholz (70.), 4:2 Henrik Scholz (90.)
Zuschauer: 200.
