Sport 30.12.2020

Fußball-A-Liga – Günther hebt Zusammenhalt hervor und sagt Danke

Petersberg (pf) – Nicht ganz oben und auch nicht weit oben findet sich die FSV Steinau/Steinhaus in der Tabelle der A-Liga Fulda wieder, sondern mittendrin. Das ist zur Winterpause für Trainer Dominic Günther aber gar nicht allzu schlimm. Zur Winterpause haben auch er und sein Team mal Abstand vom Fußball genommen, aber natürlich schon die Restrunde im Hinterkopf – und dabei herrscht vor allem Vorfreude auf das Wiedersehen.

Foto: Christine Görlich

„Klar vermissen wir den Fußball alle, aber in der Zeit ist denke ich auch mal wichtig, andere Dinge in den Vordergrund zu stellen und an andere zu denken“, erklärt Günther. In der Weihnachtszeit ist auch bei der FSV Ruhe eingekehrt, und der Coach findet: „Wenn diese Zeit was Wichtiges mit sich gebracht hat, dann dass Eigenverantwortung wieder mehr im Vordergrund steht“. Diesbezüglich hat Günther aber auch an seine Jungs appelliert, nicht untätig zu sein, Trainingspläne erstellt und in der WhatsApp-Gruppe angekündigt: „Wer es nicht macht, wird das in der harten Vorbereitung zu spüren kriegen“.

Denn die könnte kürzer als sonst ausfallen, der FSV-Coach möchte sich aber nicht an Spekulationen beteiligen oder Prognosen abgeben. „Man muss es so nehmen, wie es entschieden wird, und versuchen, für sich und den Verein das Beste zu finden“. Beim Blick auf die bisherige Runde, in der die FSV 16 Punkte aus neun Spielen holte und sich im Tabellenmittelfeld wiederfindet, kommt Günther direkt ein Wort in den Sinn: Verletzungen. „Uns ging es ähnlich wie vielen, wir waren von Verletzungen geplagt und sind gar nicht groß ins Rollen gekommen. Viele junge Spieler sind in den Kader gestoßen und mussten Führungsrollen übernehmen, davor habe ich größten Respekt. Aber was uns auszeichnet, ist der große Zusammenhalt. Wenn es mal nicht läuft oder viele verletzt sind, springen andere in die Bresche“, betont der Coach. Vor diesem Hintergrund (obwohl die FSV von einigen Ligakonkurrenten als Topfavorit auf den Titel eingeschätzt wurde) sei die bisherige Saison „völlig okay, obwohl wir natürlich gerne noch länger gespielt hätten“.

Doch dazu kam es nicht, der Lockdown verhinderte die Beendigung der Hinrunde, zum Jahreswechsel nutzt Günther die Gelegenheit aber auch, um Danke zu sagen – an Spieler und Verein: „Ich bin super stolz, hier Trainer sein zu dürfen. Und ich weiß ganz genau, wenn wir uns alle wiedersehen dürfen, dass dann die Hütte brennt“.

 

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