Sport 12.08.2025

Fußball-Kreisoberliga – SGMD will unbequem sein – Turner noch punktlos

Marbach (jk) – Der dritte Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga Mitte wird bereits am Mittwoch eingeläutet. In Marbach spielt FT Fulda um 19 Uhr bei der SG Marbach/Dietershan. Trotz eines besseren Starts seiner Mannschaft in die Saison sieht SGMD-Coach Özgur Kutluay die Favoritenrolle eher bei den Turnern.

Foto: Manfred Völler.

Der Saisonstart von FT Fulda war zum Vergessen: Gleich zu Beginn musste sich das Team von Julian Rohde mit 1:2 gegen Edelzell/Engelhelms geschlagen geben, im Pokal schieden die Turner bei Borussia aus, und nun folgte ein 2:3 gegen Ehrenberg. „Das sind aber auch starke Gegner, wo man mal verlieren kann“, sagt SGMD-Co-Trainer Kutluay. Für die Hausherren verlief der Saisonstart hingegen etwas besser: Zwar musste sich Marbach/Dietershan ebenfalls knapp gegen Ehrenberg geschlagen geben (3:4), konnte am Sonntag aber gegen Aufsteiger Schlitzerland den ersten Saisonsieg bejubeln (1:0).

Dennoch schiebt Kutluay die Favoritenrolle eher zu den Gästen. Besonders ihre große Geschlossenheit, die seit Jahren bei den Turnern gelebt werde, stellt er heraus. „Sie sind eine Mannschaft, die nicht jedes Jahr fünf oder sechs neue Spieler hat. FT ist eine gestandene Truppe, die sich gut kennt“, lobt Kutluay. Der SGMD-Co-Trainer erwartete spielstarke Gäste, die mit Ballbesitz ihren ersten Dreier in der Saison einfahren wollen. „Sie wollen sicher das Heft in die Hand nehmen“. Dies komme den Gastgebern allerdings gelegen. „Es ist oftmals einfacher, den Ball zu erobern und schnell nach vorne zu spielen“, erklärt Kutluay und appelliert an eine stabile Defensive. „Wir müssen von Anfang an in die Zweikämpfe kommen und FT gar nicht erst spielen lassen“.

Personell sieht es bei Marbach/Dietershan so weit gut aus. Während in der Vorbereitung einige im Urlaub waren, sei derzeit beinahe der gesamte Kader einsatzbereit. Am Sonntag gegen Schlitzerland standen beispielsweise 18 Spieler auf dem Spielberichtsbogen. „Da hatten wir fast alle an Bord“, freut sich Kutluay, der einen ähnlichen Kader am Mittwoch erwartet. „Es werden nicht ganz 18 Mann sein, aber auch kein Mini-Kader“.