„Es war das erwartet schwere Spiel gegen eine junge, aggressive Mannschaft. Aber wir waren geduldig und haben das am Ende verdient gewonnen“, resümierte Fuldas Trainer Marko Karamatic nach dem Schlusspfiff. Seine Elf zeigte vor allem in der zweiten Halbzeit ihre Klasse und ließ dem Gastgeber kaum noch Luft zum Atmen. „Wir haben noch eine Schippe draufgelegt und unser Potenzial gezeigt. Die Jungs sind fit, und auch die Spieler aus der zweiten Reihe haben sich nahtlos eingefügt. Besonders freut mich, dass wir zu Null gespielt und unsere Tore schön herausgespielt haben“, so Karamatic weiter. Borussia Fulda übernahm nach einer umkämpften Anfangsphase mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel. Nach einer halben Stunde sorgte Martella nach feiner Kombination für die Führung. Kurz nach Wiederanpfiff schlug der Angreifer erneut zu und stellte die Weichen früh auf Sieg. In der Nachspielzeit setzte er dann mit seinem dritten Treffer den Schlusspunkt.
Auf der anderen Seite war Petersbergs Trainer Stanislav Szilagyi enttäuscht, wusste die Niederlage aber dennoch einzurordnen: „Das Ergebnis ist auf die Art und Weise in Ordnung. Wir sind einfach nicht fit, die Vorbereitung war katastrophal. Keiner war dauerhaft da, und das spiegelt sich jetzt wider.“ Neben der körperlichen Verfassung fehlte es auch spielerisch an Durchschlagskraft. „Die Gegner waren nicht nur besser, sondern auch fitter. Wir haben sieben Gegentore kassiert und noch kein eigenes geschossen – das ist viel zu wenig. Jetzt starten wir mit einem Handicap in die Saison. Die Mannschaft muss jetzt liefern. Ich hoffe, das viele Hinterherlaufen hat wenigstens etwas an Kondition gebracht“, so Szilagyi abschließend.
Petersberg: Peikert; Beser; Sentuerk, Hirsch, Bott, L. Aschenbrücker, M. Aschenbrücker, Müller, Spiegel, Herzig, Lissek – Görner, Herrmann, Schneider
Fulda: Baran, Doval Segura, Thiele, Celikel, Barkemeyer, Hazbic, Traut, Ansah, Wolff, Abdi Shakur, Martella – Schröder, Agwu, Hryhorian, Aljaed
Tore: 0:1 Elias Martella (29.), 0:2 Elias Martella (46.) 0:3 Elias Martella (90+1)
Zuschauer: 200.
