Lokales 24.12.2025

Frisch oder geräuchert: ASV Petersberg freut sich über viel Andrang

Steinhaus (jk) – Viel Andrang und schöne Gespräche gab es beim traditionellen Weihnachts-Fischverkauf des Angelsportverein Petersberg: Am Dienstag lud der Verein wieder an die Teichanlage in Steinhaus ein. Insgesamt sind 739 Fische zu Weihnachten vorbestellt worden.

Fotos: Justin Klenner.

Foto: Justin Klenner

„80 Prozent unserer Käufer sind Stammkunden“, freute sich Bernhard Schad, Vorsitzender des ASV Petersberg. Dennoch sieht der Vorsitzende jedes Jahr auch neue Gesichter. Die Nachfrage sei in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen. „Vor 38 Jahren haben wir beim Fischverkauf mit 60 bis 70 Forellen angefangen“, erinnerte er sich. Mittlerweile verkauft der Angelsportverein ein Vielfaches davon. Selbst von Flieden her kommen die Menschen, um sich für die Weihnachtsfeiertage mit Fisch einzudecken. Der Weihnachts-Fischverkauf gehört für viele zur Tradition. „Die Leute sind immer zufrieden. Ich habe in meinen 38 Jahren noch nie etwas Negatives gehört“, freute sich Schad über das positive Feedback.

In diesem Jahr gingen insgesamt 739 Fische, darunter 480 geräucherte Forellen, 190 frische Forellen, 30 Karpfen und 39 Aale, über die Theke. Auch wenn die Nachfrage in den vergangenen Jahren gestiegen ist, wurden in diesem Jahr insgesamt 100 frische Fische weniger verkauft. „Das ist enttäuschend, gehört aber dazu“, sagte Schad.

Zum traditionellen Weihnachts-Fischverkauf gehört auch der Austausch mit den Besuchern. Viele Großeltern kamen mit ihren Enkeln zur Teichanlage, um die Tradition an die nächste Generation weiterzugeben. „Es wird immer sehr gut angenommen“, freute sich der Vorsitzende. Bis die Fische den Besitzer wechseln, vergeht ein langer Prozess. Seit Donnerstag ist das ASV-Team mit den Vorbereitungen beschäftigt. In zwei Teichen züchten die Mitglieder Karpfen und Forellen, die für Ostern und Weihnachten kommenden Jahres wieder zum Verkauf angeboten werden. Die Aale kauft der ASV dazu.

Fischverkauf des ASV Petersberg. Fotos: Justin Klenner.