„Das war eine geile Leistung. Ich bin mega stolz. Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, freute sich Borussias Interimstrainer Sejo Kolic nach dem deutlichen Sieg im Spitzenspiel. Elias Martella und Deris Segura hatten die Gastgeber in der Johannisau mit einem Doppeschlag in Führung gebracht, Ahmed Shakur und Amer Aljaed entschieden das Spiel gegen schwache Petersberger mit einem weiteren Doppelschlag im zweiten Durchgang – und während Kolic voll des Lobes ob der herausragenden Leistung seiner Mannschaft war, ließen die Petersberger Spieler ihren Coach Stanislav Szilagyi nach einer mehr als durchwachsenen Leistung konsterniert zurück. „Wir haben alles vermissen lassen, was uns in den letzten Spielen ausgezeichnet hat. Borussia war in allen Belangen besser, kämpferisch, läuferisch. Das müssen wir leider anerkennen“, nahm der RSV-Trainer kein Blatt vor den Mund: „Es ist für uns natürlich kein Beinbruch und vielleicht gar nicht so schlecht, dass unsere Serie jetzt vorbei ist, einfach um die Euphorie etwas zu bremsen“ – Petersberg ging mit zehn ungeschlagenen Partien in Folge in das Spitzenspiel gegen Borussia, die Serie fand in der Johannisau nun ein jähes Ende. „Es ist natürlich schade, dass das ausgerechnet in diesem Spiel passiert ist. Für einige war das das Spiel des Jahres, so sind wir aber in keiner Weise aufgetreten. Es war ein gebrauchter Tag.“
Und während im RSV-Lager nun die Aufarbeitung beginnt und Szilagyi sein Team auf das letzte Spiel vor der Winterpause gegen Marbach/Dietershan vorbereitet, träumen Sejo Kolic und Co. bereits vom Aufstieg in die Gruppenliga. „Wir haben Petersberg phasenweise wirklich an die Wand gespielt, das hab ich im Vorfeld so auch nicht erwartet, auch wenn wir uns auf die Partie wirklich gut vorbereitet haben.“ Von einer komplett geschlossenen Mannschaftsleistung sprach der Interimstrainer, der durch den Sieg den zweiten Erfolg im zweiten Spiel an der Seitenlinie bejubeln konnte. „Was willst du mehr?“, fragte Kolic rhetorisch: „Es war wirklich überragend heute. Auf Kreisoberliganiveau kannst du das nicht besser machen.“
Borussia Fulda: Baran; Schröder, Segura, Thiele, Celikel, Barkemeyer, Aljaed, Hazbic, Dabbaj, Abdi Shakur, Martella (Wyne, Agwu, Ansah)
Petersberg: Peikert; Beser, Hirsch, Bott, Maierhof, L. Aschenbrücker, Görner, M. Aschenbrücker, Müller, Meister, Lissek (Vey, Herzig, Schneider, Spiegel)
Tore: 1:0 Elias Martella (32.), 2:0 Deris Segura (34.), 3:0 Ahmed Shakur (52.), 4:0 Amer Aljaed (58.)
Zuschauer: 100
