Nach der Eröffnungszeremonie ging es um 10 Uhr los. Der Wettbewerb ist in zwei große Bereiche gegliedert: Einsteiger haben zum einen die Möglichkeit, das Klettern selbst auszuprobieren. Im anspruchsvolleren Wettbewerb dagegen zählen Punkte und Zeit: Die Teilnehmenden haben fünf Minuten Zeit, eine Route einer Farbe zu bewältigen. Die Kombination aus Punktzahl und Zeit ergibt das Ergebnis für die Rangliste.
Die Kletterrouten haben verschiedene Schwierigkeitsgrade und wurden teilweise auch etwas an die Teilnehmer angepasst.
Besonders beeindruckend waren Kletterer, die beispielsweise im Rollstuhl sitzen und sich trotzdem der Herausforderung und der Route stellen. Andere, die sehr sensibel auf Geräusche reagieren, tragen Kopfhörer während des Kletterns.
Das Besondere in diesem Jahr: Erstmals war der Wettkampf ein Anerkennungswettbewerb für die Nationalen Sommerspiele 2026 – daneben stand aber natürlich auch der Spaß im Vordergrund: Einige Teilnehmer hatten schlichtweg das Ziel, für sich selbst zu klettern, eigene Grenzen zu überwinden und über sich hinauszuwachsen.
Und so war am Ende jeder Teilnehmende ein Sieger, wie es auch schon bei der Eröffnungszeremonie im feierlichen Special Olympics-Lied zu hören war: „Ich gewinn, egal ob ich Letzter, Zweiter oder Erster bin!“. Getreu diesem Motto wurde bei der abschließenden Siegerehrung jede Platzierung frenetisch sowohl von den Athletinnen und Athleten, als auch den Zuschauern bejubelt. Ein besonderes Highlight waren auch die Medaillen aus den Händen der offiziellen Vertreter - Petersbergs Bürgermeisterin Claudia Brandes sowie Vertreter der DAV Sektion Fulda, des DAV Hessen und Special Olympics Hessen. Aber auch die zahlreichen ehrenamtliche Helfer - Familienmitglieder der Athletinnen und Athleten, Betreuer, Vereine und der DAV Sektion Fulda - durften sich am Veranstaltungsende über einen großen Applaus freuen.
