Borussia Fulda gegen RSV Petersberg. Ein Vergleich, der in all den Jahren schon viele Kapitel erlebt hat. Das wissen auch beide Trainer. „Das Spiel hat Charakter, Namen und Tradition“, sagt RSV-Coach Stanislav Szilagyi, der sich an Begegnungen im Waidesgrund mit bis zu 3000 Zuschauern zurückerinnert. In den direkten Vergleichen zog der RSV zwar seit einigen Jahren immer den Kürzeren, dafür läuft es in Petersberg im Moment aber richtig gut: Ehrenberg und der RSV liegen beide sechs Zähler hinter den Borussen. Der Coach ist stolz auf seine Spieler, besonders hinsichtlich des kleinen Kaders: „Was die Mannschaft in den letzten zwei Monaten geleistet hat, ist außergewöhnlich. Fast mit dem letzten Aufgebot die Punkte zu holen und vor allem die letzten Wochen spielerisch zu überzeugen, macht mich stolz“. Umso mehr freue sich Szilagyi auf die „Bonusspiele“ wie jene gegen Borussia. Mit 17 Gegentreffern stellt der Tabellenführer die beste Defensive der Liga, daher erwartet Szilagyi ein alles andere als einfaches Spiel. „Sie stehen nicht umsonst dort. Als Trainer weiß ich aber, dass meine Mannschaft intelligent genug ist, um mit solchen Spielen umzugehen“, attestiert er seinen Spielern Willen und eine gute Stimmung. „Die Jungs haben Charakter und die Qualität“. Mit Lennart Aschenbrücker kommt auch der Kapitän zurück, der die vergangene Partie aufgrund einer leichten Gehirnerschütterung ausgesetzt hatte. Wohl gar nicht mehr in diesem Jahr zum Zug kommt Ozan Sentürk, der noch immer mit seiner Verletzung zu kämpfen hat.
„Es treffen zwei Top-Mannschaften aufeinander“, freut sich Borussen-Trainer Sejo Kolic ebenfalls. Auch wenn Petersberg seit zehn Spielen ungeschlagen ist und gegen Müs gar vier Tore erzielte, erwartet Kolic ein spannendes und intensives Duell. In Queck kämpften sich die Borussen zuletzt trotz zwei Rückständen wieder zurück und siegten mit 3:2: Für Kolic der Beweis: „Wir haben körperlich alles abgerufen und bewiesen, dass wir auf tiefen Plätzen den Kampf annehmen können“. Szilagyi, aber auch Radek Görner kennt Kolic noch aus gemeinsamen Zeiten. Daher könne er grob einschätzen, was den SCB erwartet. „Wir ticken alle ähnlich – es werden Kleinigkeiten entscheiden“. Sollten es die Platzverhältnisse zulassen, wird das Spiel auf Rasen stattfinden. Ansonsten gehe es auf den Kunstrasen in der Johannisau. „Wir werden dem Publikum fußballerisch was bieten“, so Kolic. Personell muss er auf Dustin Traut verzichten. Dafür kehrt Nico Schröder zurück zur Mannschaft. „Es gibt keine Ausreden mehr“.
Kreisoberliga Mitte
Samstag
15 Uhr
FT Fulda – Ehrenberg
15.30 Uhr
Hilders/Simmershausen – Horas (in Simmershausen)
Sonntag
14.30 Uhr
Dipperz/Dirlos – Germania Fulda (in Dirlos)
Bachrain – Haimbacher SV
Müs – Pilgerzell
Borussia Fulda – Petersberg
Marbach/Dietershan – Schlitzerland (in Marbach)
Reulbach/Brand – Edelzell/Engelhelms (in Reulbach)
