Mit der jüngsten Leistung seiner Mannschaft war RSV-Trainer Stanislav Szilagyi alles andere als zufrieden: In Reulbach trennten sich beide Teams mit einem 1:1-Unentschieden – zu wenig für den Trainer. „Da haben wir nicht die Leistung wie in den Wochen davor gezeigt. Trotzdem hätten wir gewinnen müssen“, hadert Szilagyi. Mit einem Sieg hätte der RSV den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze herstellen können, da Ehrenberg Punkte liegen ließ. So liegt der RSV nun drei Zähler dahinter. „Es ist nicht einfach, in Reulbach Punkte zu holen. Wir haben im Laufe des Spiels abgebaut“, erinnert sich der Coach, der gegen Müs ein anderes Gesicht seines Teams sehen möchte.
Die kommenden Spiele vor der Winterpause seien richtungsweisend für die Petersberger: Am Sonntag Müs, eine Woche später geht es zu Borussia Fulda, dann das Derby gegen Marbach und dann Ehrenberg. „Da wird sich entscheiden, ob wir da oben dranbleiben oder es uns aus der Hand gleitet“, erklärt er und betont: „Wir müssen uns nicht verstecken mit der jungen Mannschaft. Die Jungs haben gezeigt, dass sie es können“. So spreche der Trend für die Entwicklung, wie Szilagyi anfügt. Gegen Müs erwartet er ein schweres und spannendes Spiel. Der SVM sei eine spielstarke Mannschaft, der Stärken besonders in der Offensive hat. Mit 36 erzielten Treffern stellt Müs gemeinsam mit Hilders/Simmershausen die zweitbeste Offensive der Liga, nur knapp hinter dem RSV (39 Tore). „Die Mannschaft ist in Takt und die Stimmung gut. Es spielt sich alles in den Köpfen ab“, so Szilagyi. „Einsatz und Engagement müssen stimmen. Ich wünsche mir, dass wir die Form beibehalten.“
Kreisoberliga Mitte
Sonntag
15 Uhr
Edelzell/Engelhelms – FT Fulda (in Engelhelms)
Schlitzerland – Borussia Fulda (in Queck)
Petersberg – Müs
Pilgerzell – Bachrain
Haimbacher SV – Dipperz/Dirlos
Germania Fulda – Hilders/Simmershausen
Ehrenberg – Marbach/Dietershan (in Wüstensachsen)
