„Ich bin sehr zufrieden und habe rein gar nichts zu meckern heute“, freute sich Stanislav Szilagyi nach dem zehnten Saisonsieg und dem zehnten Spiel in Serie ohne Niederlage. Dabei ließ sich die junge Petersberger Mannschaft auch von einem frühen Rückstand nicht aus der Bahn werfen, spielte weiter geduldig ihren Stiefel herunter und drehte die Partie noch im ersten Durchgang durch einen Doppelschlag: Mark Lindiger, der ob der zahlreichen Ausfälle aus der Reserve aushalf, sorgte nach einem perfekten Freistoß von Routinier Radek Görner für die 2:1-Führung (36.), Maxim Meister hatte bereits sechs Minuten zuvor ausgeglichen.
Generell waren Görner, der dem Spiel über die kompletten 90 Minuten seinen Stempel aufdrückte, die 42 Jahre kaum anzumerken: Nicht nur am 2:1 war der ehemalige Neuhofer beteiligt, in der Schlussphase der Partie trug er außerdem zur Entscheidung bei. Das vorentscheidende 3:1 erzielte der Stürmer selbst, das 4:1 von Patrick Müller legte Görner mustergültig auf. Szilagyi war im Anschluss entsprechend stolz, allerdings auf das gesamte Team: „So eine Serie hinzulegen, ist schon unglaublich. Ich kann meiner Mannschaft nur ein großes Lob aussprechen. Ich bin sehr stolz.“
Petersberg: Peikert; Beser, Hirsch, Bott, Maierhof, Lindiger, Schneider, Görner, M. Aschenbrücker, Meister, Lissek (Herbert, Müller, Vey
Tore: 0:1 Julian Keller (13.), 1:1 Maxim Meister (30.), 2:1 Mark Lindiger (36.), 3:1 Radek Görner (82.), 4:1 Patrick Müller (85.)
Zuschauer: 150
