„Das Unentschieden fühlt sich im Nachhinein an wie eine Niederlage“, haderte RSV-Trainer Stanislav Szilagyi. „Das Spiel an sich war insgesamt nicht gut – es war ein verdammt schlechter Platz, ein richtiger Acker. Aber wir standen defensiv richtig gut. Das freut mich nach den letzten Spielen sehr, bei denen das nicht so gut funktioniert hat.“ Dabei erwischte Petersberg einen guten Start: Marc Aschenbrücker traf nach einer Viertelstunde zur 1:0-Führung. Auch danach blieben die Gäste die gefährlichere Mannschaft, vergaben aber mehrfach die Möglichkeit zur Vorentscheidung – darunter ein Aluminiumtreffer und mehrere hundertprozentige Chancen.
„In beiden Hälften hatten wir richtig dicke Torchancen und hätten den Sack zumachen müssen. Das Gegentor war dann ein Zufallsprodukt, einfach Pech“, so Szilagyi weiter. Nach rund einer Stunde gelang Schlitzerland durch Hendrik Bachmann der Ausgleich. Trotz der Enttäuschung sieht der Coach auch Positives: „Wir müssen sehen, dass wir die Defensive jetzt konstant halten. Wir haben wenig zugelassen, aber vorne die Tore nicht gemacht. Die Chancen zum Sieg waren da. Am Ende kann man sagen: Die Mannschaft ist noch unerfahren – aber man muss trotzdem abgezockt sein.“
Petersberg: Peikert; Besser, Sentuerk, Bott, L. Aschenbrücker, Maierhof, M. Aschenbrücker, Meister, Spiegel, Herzig, Lissek (Schneider, Hirsch, Müller)
Tore: 0:1 Marc Aschenbrücker (15.), 1:1 Hendrik Bachmann (59.)
