Lokales 19.09.2025

Kreisstraße bei Almendorf saniert – Mehr Sicherheit für Radfahrer

Almendorf (pm/gü) – Zwei auf einen Streich: Hessen Mobil hat für den Landkreis Fulda und die Gemeinde Petersberg die Kreisstraße 4 zwischen Stöckels und Almendorf sowie von Almendorf Richtung Melzdorf erneuert und den parallel verlaufenden Geh- und Radweg ausgebaut und verbreitert. Außerdem wurde eine Mittelinsel als Querungshilfe zum Milseburgradweg geschaffen. Insgesamt wurden rund 970 Meter ausgebaut. Die Investition beläuft sich auf rund 1,7 Millionen Euro. 

Die K4 zwischen Stöckels und Almendorf nach der Sanierung. Fotos: Hessen Mobil

Der Zustand der K4 zwischen Stöckels und Almendorf vor den Bauarbeiten.

Die neue Mittelinsel auf der K4 von Almendorf Richtung Melzdorf. Dort kreuzt der Milseburgradweg die Kreisstraße.

„Die Maßnahme gliederte sich in zwei Abschnitte“, schildert Daniela Karnoll, Planerin bei Hessen Mobil: „Zunächst wurde die K4 von Stöckels nach Almendorf ertüchtigt. Die Fahrbahnbreite von sechs Metern war ausreichend, sodass im Wesentlichen eine Erneuerung durch zwei Asphaltschichten erfolgte.“ Der parallel verlaufende Weg war vorhanden, jedoch nicht als Fahrradweg ausgelegt. „Entsprechend wurde dieser auf eine Breite von 1,50 auf 2,50 Meter ausgebaut – mit einem Trennstreifen zur Straße von 1,75 Meter“, sagt die Planerin.  

Im zweiten Bauabschnitt – vom Ortsausgang Almendorf nach Melzdorf – wurde die Straße dreischichtig asphaltiert und der auf drei Mieter ausgelegte Radweg mit einem Bordstein abgegrenzt. Im Zuge der Baumaßnahmen wurde auch Wert auf einen besonderen Sicherheitsaspekt gelegt: Hinter Almendorf hat Hessen Mobil eine Mittelinsel gebaut und dafür die Straße entsprechend verbreitert. Die Querungshilfe befindet sich genau dort, wo der Milseburgradweg die K4 kreuzt. „Damit wird die Sicherheit vor allem für die Radfahrer und Radfahrerinnen erhöht“, sagt Carmen Motzkus, Projektverantwortliche Planung bei Hessen Mobil.

Weitere Arbeiten betrafen die Entwässerung, wie Moritz Baumgartl, Baubevollbemächtigter bei Hessen Mobil, erläutert. Dabei geht es um den Weg des Regenwassers, das in diesem Fall nur gedrosselt von der Straße in die parallel verlaufende Haune fließen darf. Um die Auflagen zu erfüllen, wurde eine sogenannte Rigole gebaut: „Eine unterirdische Schotterschicht sorgt dafür, dass das Wasser sich sammeln und langsam versickern kann und nicht zu viel Wasser in die Haune abgeleitet wird“, sagt Daniela Karnoll.