Das Platt sei ja viel älter als das Hochdeutsch, erklärte Peter Scheel, Ehrenvorsitzender des Heimatvereins. Aus der Backhausgemeinschaft heraus habe sich die Gruppe entwickelt und es kam die Idee für den offenen Treff auf. „Das soll regelmäßig stattfinden, einmal im Monat“, erzählt Scheel. In dem Raum waren die Tische umgestellt und gedeckt worden. Kaffee und Kuchen standen bereit und in Gruppen saßen die Menschen zusammen und unterhielten sich. Es gab auch zwei kleine Vorträge zum Beispiel über das Wort Ebbes, denn „uis Ebbes komm mer alles gemach“. Auch Gäste aus anderen Orten, die einen anderen Dialekt sprechen, seien willkommen, meinte Scheel, man verstehe sich trotzdem. Ins Leben gerufen wurde der Treff, um einen Beitrag dazu zu leisten, das Kulturgut weiterzugeben.
