„Es ist einfach ein wunderschöner Brauch, der seit über dreißig Jahren hier lebt“, erzählt Jansen. Mit viel Eifer hatten die Kinder an den beiden Kar-Tagen Geld gesammelt – und auch in diesem Jahr sollte ein Teil der Einnahmen einem guten Zweck zugutekommen. Nach getaner Arbeit konnten die jungen Klapperer stolz 55 Euro pro Kind entgegennehmen. Zusätzlich stimmten sie gemeinsam ab, wohin die Spende für karitative Zwecke gehen sollte. Dieses Jahr fiel die Wahl auf das Hospiz St. Elisabeth in Fulda, wo Dagmar Pfeffermann, Hospizleitung, die Spende in Höhe von 300 Euro entgegennahm. „Es ist eine wunderbare Unterstützung für unsere Arbeit“, bedankte sich Pfeffermann sichtlich gerührt.
Für Jansen und sein Team ist die Veranstaltung mehr als nur ein Brauch: „Wir starten morgens schon früh, mit Frühstück für die Kinder, und dann geht es rund bis zum großen Abschluss am Rathausplatz. Es ist ein Riesenspektakel, das den Zusammenhalt in unserer Gemeinde zeigt.“ Pfarrer, Vertreter der politischen Gemeinde und zahlreiche Eltern verfolgten das Geschehen. Besonders beeindruckend waren die 14 Klappermeister, die die Gruppen begleiteten – ohne sie wäre ein solcher organisatorischer Aufwand gar nicht möglich gewesen – sowie der festliche Abschluss mit einem kleinen Platzkonzert. Das Klappern am Petersberg ist damit nicht nur ein lebendiges Stück Tradition, sondern auch ein Zeichen für Engagement und Mitmenschlichkeit – ein Anlass, der Kinderaugen zum Leuchten bringt.
