Sport 31.08.2026

Masters-WM in Daegu – Platz zwölf über 5000 Meter für Nils Milde

Daegu (pm/pf) – Nach dem überraschenden fünften Platz über 3000 Meter Hindernis und dem ebenfalls fünften Platz mit der deutschen M50-Staffel über 4×100 Meter stand nun mit den 5000 Metern der letzte Einzelstart für Nils Milde vom Hünfelder SV bei den World Masters Championships in Daegu (Südkorea) auf dem Programm. Für den Petersberger Leichtathleten war der Wettbewerb bereits im Vorfeld als Zugabe eingeordnet worden – entsprechend entspannt, aber mit dem Anspruch, noch einmal alles herauszuholen, ging er ins Rennen.

Foto: Hünfelder SV

Die äußeren Bedingungen machten die Aufgabe allerdings alles andere als einfach: Bei 29 Grad, extrem hoher Luftfeuchtigkeit und Dauerregen war die Laufbahn komplett nass. Auf der Bahn hatte sich teilweise ein deutlicher Wasserfilm gebildet. Nach dem intensiven Staffelrennen am Vortag und den Belastungen der vergangenen Wettkampfwoche ging Nils Milde zudem nicht völlig frisch an den Start.

Milde startete dabei im ersten von zwei Zeitendläufen und musste somit „vorlegen“. Während ein Japaner sowie ein Australier und ein US-Amerikaner deutlich schneller anliefen, fand der Osthesse seinen eigenen Rhythmus. Er absolvierte die ersten Kilometer konstant und hielt sich bewusst zurück.

Auf den letzten 600 Metern konnte er schließlich noch einmal zulegen, sodass er noch auf den zweiten Platz in seinem Zeitendlauf kam. Mit einer Zeit von 18:41,26 Minuten musste Nils Milde nun auf die Ergebnisse des zweiten, vermeintlich schnelleren Laufs warten.

Am Ende waren dort nur zehn Athleten schneller – damit bedeutete seine Zeit einen hervorragenden zwölften Platz in der Gesamtwertung. Nach dem fünften Platz über 3000 Meter Hindernis und dem fünften Platz mit der deutschen Staffel war damit auch der letzte Wettkampf der Weltmeisterschaften für Milde ein voller Erfolg. 

„Heute war wirklich nicht mehr drin. Nach der Belastung der letzten Tage, der Hitze und der extrem hohen Luftfeuchtigkeit bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Platz zwölf bei einer Weltmeisterschaft hätte ich vorher sofort unterschrieben.“