Lokales 31.08.2026

Wassernotstand aufgehoben: Rathauschefs danken Bürgern

Fulda (pm/sim) – Die Stadt Fulda und die Gemeinden Petersberg, Eichenzell und Ebersburg heben den Trinkwassernotstand auf. Darauf haben sich die vier Kommunen und die RhönEnergie verständigt. In Fulda, Eichenzell und Ebersburg werden die entsprechenden Feststellungen zum 1. September außer Kraft gesetzt, in Petersberg läuft der Notstand ebenfalls zum 1. September aus.

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„Die Wasserverbräuche sind in den vergangenen Tagen aufgrund der Notstandsmaßnahmen und der deutlich kühleren Temperaturen zurückgegangen. Auch wenn die nach wie vor niedrigen Grundwasserstände und die geringe Ergiebigkeit der Quellen weiterhin zur Vorsicht mahnen, hat sich die Situation durch den geringeren Verbrauch verbessert“, berichten die Geschäftsführer der RhönEnergie-Gruppe, Martin Heun und Dr. Arnt Meyer. Angesichts der aktuellen Wetterlage erwarten sie in den nächsten Tagen eine weitere Entspannung.

Auf Basis dieser Einschätzung haben die Stadt Fulda und die Gemeinden Petersberg, Eichenzell und Ebersburg entschieden, die geltenden Einschränkungen auslaufen zu lassen beziehungsweise zu beenden. Damit gelten ab Dienstag, 1. September, die bisherigen Verbote etwa beim Gießen im Garten oder auf Friedhöfen und Sportplätzen nicht mehr.

„Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit unserem Trinkwasser ist. Die jetzt deutlich gesunkenen Verbräuche und die veränderte Wetterlage geben uns die Möglichkeit, die Einschränkungen aufzuheben. Das ist eine gute Nachricht für die Menschen in Fulda und im Umland“, sagt Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld. Gleichzeitig dürfe die angespannte Versorgungssituation nicht aus dem Blick verloren werden. „Die Erfahrungen dieses Sommers sollten uns auch künftig zu einem sparsamen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser anhalten.“

Auch die Petersberger Bürgermeisterin Claudia Brandes begrüßt die gemeinsame Entscheidung: „Wir haben die Entwicklung der vergangenen Tage sehr genau beobachtet und stehen dabei in engem Austausch mit der RhönEnergie und den beteiligten Kommunen. Dass die Einschränkungen nun auslaufen können, ist eine gute Nachricht. Dafür gilt unser Dank insbesondere den Bürgerinnen und Bürgern, die die Vorgaben mitgetragen und ihren Wasserverbrauch reduziert haben.“

„Die Aufhebung der Einschränkungen ist eine erfreuliche Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger“, erklärt der Eichenzeller Bürgermeister Johannes Rothmund. „Gleichzeitig hat uns der Wassernotstand eindrücklich vor Augen geführt, wie schnell sich die Situation bei anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen zuspitzen kann. Deshalb sollten wir die Erfahrungen der vergangenen Wochen mitnehmen und auch weiterhin bewusst und sparsam mit unserem Trinkwasser umgehen.“

Der Ebersburger Bürgermeister Benjamin Reinhart betont die Bedeutung der engen Zusammenarbeit: „Die gemeinsame Abstimmung zwischen den Kommunen und der RhönEnergie hat sich gerade in dieser herausfordernden Situation bewährt. Nur durch einen koordinierten Blick auf die gesamte Versorgungssituation können wir verantwortungsvoll entscheiden. Dass sich die Lage nun so weit verbessert hat, dass die Einschränkungen aufgehoben werden können, ist ein wichtiges Signal.“

Die Geschäftsführer der RhönEnergie-Gruppe, Martin Heun und Dr. Arnt Meyer, mahnen dennoch zur Vorsicht: „Die Grundwasserstände sind weiterhin niedrig und die Quellen noch nicht wieder so ergiebig wie unter normalen Bedingungen. Wir beobachten die Entwicklung deshalb weiterhin aufmerksam.“

Die RhönEnergie und die beteiligten Kommunen bitten die Bürgerinnen und Bürger daher auch nach dem Ende der Einschränkungen um einen verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser. Insbesondere bei einer erneuten längeren Trockenperiode und steigenden Temperaturen kann sich die Versorgungslage wieder verschärfen.

Mit dem Außerkrafttreten beziehungsweise der Aufhebung endet der Wassernotstand in Fulda, Petersberg, Eichenzell und Ebersburg. Die Kommunen und die RhönEnergie danken allen Bürgerinnen und Bürgern ausdrücklich für ihre Unterstützung, ihre Disziplin und ihr Verständnis während der vergangenen Wochen.