Die CDU lehnt das Projekt nicht pauschal ab, sondern setzt sich dafür ein, die geplante Flächenkulisse nochmals zu überprüfen und gemeinsam mit dem Ortsbeirat und der Gemeindeverwaltung tragfähige Alternativen zu entwickeln.
Die aktuelle Diskussion um den geplanten Solarpark in Steinau zeigt, wie wichtig ein offener, respektvoller und sachorientierter Austausch zwischen Bevölkerung, Mandatsträgern, Gemeindeverwaltung und Projektentwicklern ist. Leider fühlen sich viele Anwohner übergangen und kritisieren mangelnde Transparenz, kurze Informationsfristen sowie die Nähe des Projekts zum bestehenden Wohngebiet.
Zur Erinnerung: Die Ampel?Regierung aus SPD, Grünen und FDP hat den einfachen Bau von Photovoltaik?Freiflächenanlagen entlang von Autobahnen und Bahntrassen per Gesetz eingeführt und dabei keine vernünftigen und transparenten Beteiligungsformate vorgeschrieben.
Dank dem persönlichen Einsatz des Steinauer Ortsvorsteher Thomas Vogel (CDU) fand im Dezember eine Sitzung des Ortsbeirates statt, in der die projektverantwortlichen FW Holding den Mandatsträgern und vielen interessierten Bürgerinnen und Bürger, die Planung, die sich noch in einem frühen Stadium befindet, präsentierte. Hier wurde klar, dass einerseits die berechtigten Sorgen um Eigentumswerte bestehen und andererseits die Bestrebungen, erneuerbare Energien verantwortungsvoll und flächenschonend auszubauen.
Genau hier braucht es aus Sicht des CDU-Ortsverbandes Steinau eine klare Haltung und einen transparenten Prozess, der von Vernunft, Vertrauen und Verantwortung geprägt ist:
Vernunft, um Projekte faktenbasiert zu bewerten, Alternativen zu prüfen und sowohl ökologische als auch soziale Aspekte angemessen abzuwägen.
Vertrauen, das nur durch echte Transparenz mit frühzeitigen Informationen, nachvollziehbaren Planungsschritte und regelmäßigen Dialogangeboten entsteht.
Verantwortung, die alle Beteiligten tragen: Politik, Verwaltung, Unternehmen und Bürgerschaft. Verantwortung bedeutet, Entscheidungen nicht übereilt zu treffen, Betroffene ernst zu nehmen und nach Lösungen zu suchen, die den gemeinschaftlichen Interessen dienen.
In der Debatte um die Energiewende zeigt sich: Die grundsätzliche Zustimmung zu erneuerbaren Energien steht oft im Widerspruch zu den Sorgen vor Ort. Für die Akzeptanz gilt es den Erhalt der Lebensqualität und das Landschaftsbild mit zu berücksichtigen. sowie. Es braucht Gemeinsamkeit: Energieprojekte gelingen nur dann nachhaltig, wenn sie von Vernunft getragen, im Vertrauen entwickelt und in Verantwortung umgesetzt werden.
