„Wer glaubwürdig für Klima- und Ressourcenschutz wirbt, muss auch den eigenen Wahlkampf konsequent danach ausrichten“, erklärt Thorsten Bick, Sprecher des Ortsverbandes. „Tonnenweise Plastik und beschichteter Karton, die nach wenigen Wochen im Müll landen, passen nicht mehr in die Zeit.“
Wahlplakate erzeugten zwar Aufmerksamkeit, ihre tatsächliche Wirkung auf Wahlentscheidung und -beteiligung werde jedoch seit Jahren kritisch diskutiert. Gleichzeitig verursachten sie erhebliche Mengen an Abfall, bedeuteten finanziellen und logistischen Aufwand und prägten über Wochen das Gemeinde- und Landschaftsbild. Auch zunehmender Vandalismus gegen Wahlplakate habe bei der Entscheidung eine Rolle gespielt.
Stattdessen setzen die Grünen in Petersberg auf direkte Begegnungen: An Informationsständen stehen die Kandidatinnen und Kandidaten persönlich für Gespräche zur Verfügung. Ein ausführliches Wahlprogramm sowie kompakte Kurzinformationen werden gezielt verteilt und sind online unter www.gruene-petersberg.de abrufbar.
„Wir wollen, dass es im Wahlkampf um Inhalte, Argumente und Austausch geht – nicht um die Frage, wer die meisten Plakate hängen hat. Unser Ziel ist ein moderner, nachhaltiger Wahlkampf, der Ressourcen schont, das Ortsbild respektiert und Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt“, so Bick abschließend.
