Es war viel los im Fuldaer Stadion, der Fulda Cup fand passend zum Inklusionstag auf dem Hessentag statt. Insgesamt rund 300 Schüler hatten die Fußballschuhe geschnürt, dazu kamen Lehrer, Organisatoren und kräftig anfeuernde Klassenkameraden. Wie immer ging es darum, über den Sport das unkomplizierte Knüpfen von Kontakten zwischen den Schülern und den Menschen mit Behinderung zu ermöglichen. Bevor gekickt wurde, begrüßten Christian Strunz und Daniel Plappert vom Verein „Jeder ist anders“ die Teilnehmenden und auch Dr. Wolfram Geiger, Vorsitzender der St. Antonius Stiftung sprach ein kurzes Grußwort. „Es ist sensationell, was ihr wieder auf die Beine gestellt habt“, sagte Plappert zum Organisationsteam und den teilnehmenden Schulen. Anschließend wurden die 13 Schulen einzeln mit ihren selbst gewählten Einlaufliedern begrüßt. Nach einem Gruppenfoto mit allen zusammen rollte dann der Ball und das auf gleich drei Spielfeldern parallel. Wer gerade Pause hatte, konnte an verschiedenen Mitmachstationen Stempel sammeln, zum Beispiel beim Fußballdarts oder beim Armbrustschießen.
Zum Abschluss kamen auch Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Bürgermeister Dag Wehner und das Hessentagspaar ins Stadion. „Ihr seid alle heute Siegerinnen und Sieger, weil ihr mitgemacht habt, bei diesem tollen Turnier“, sagte er zu den Schülern. Auch wenn es beim Fulda Cup vor allem um das Miteinander geht, wurden am Ende natürlich auch die Gewinner gekürt. Im jüngeren Jahrgang setzte sich das Team Marianum-Pestalotzischule 1 vor der Rabanus-Maurus-Schule sowie der Heinrich-von-Bibra-Schule und der Freiherr-vom-Stein-Schule, die sich Platz drei teilten, durch. Bei den älteren Jahrgängen siegte die Geschwister-Scholl-Schule vor der Rabanus-Maurus-Schule und der Domschule sowie der Heinrich-von-Bibra-Schule auf Platz drei. Gleichzeitig wurde die Geschwister-Scholl-Schule auch zur lautesten Schule gekürt. Fairplays-Sieger wurde die Konrad-Adenauer-Schule. Das Team darf sich nun auf einen Besuch im Frankfurter Stadion freuen. Plappert hatte sich schon in der Begrüßung bei Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt bedankt, der diesen Preis ermöglicht, sowie bei der SG Barockstadt, die die sportlichen Sieger zum Besuch eines Heimspiels einlädt. Für die Fairplay-Wertung hatte zum einen ein inklusives Schiedsrichterteam, das die Spiele beobachtete, Punkte vergeben, zum anderen hatten sich auch die Mannschaften untereinander bepunktet.
Jüngere Jahrgänge
1. Marianum-Pestalotzischule 1
2. Rabanus-Maurus-Schule
3. Heinrich-von-Bibra-Schule
3. Freiherr-vom-Stein-Schule
5. Winfried-Schule
6. Lüdertalschule 1
7. Konrad-Adenauer-Schule
8. Antonius-von-Padua-Schule
10. Lüdertalschule 2
11. Marienschule
Ältere Jahrgänge
1. Geschwister-Scholl-Schule
2. Rabanus-Maurus-Schule
3. Domschule
3. Heinrich-von-Bibra-Schule
5. Marianum-Pestalotzischule
6. Konrad-Adenauer-Schule
7. Freiherr-vom-Stein-Schule
8. Marienschule 1
9. Marienschule 2
