Maßgeblich für das weitere Vorgehen seien die Beschlüsse der Gemeindevertretung – und nicht unabgestimmte Stellungnahmen einzelner Ortsvorsteher. Um endlich Bewegung in das Verfahren zu bringen, beantragt die Bürgerliste, dass die zuständigen Ausschüsse noch im März über das Thema beraten. Jetzt sei die CDU am Zug: Sie könne zeigen, ob sie tatsächlich an einer schnellen Lösung interessiert sei – oder ob sie den Prozess weiter verzögere.
Die Bürgerliste stellt sich ausdrücklich hinter die Verwaltung. Diese hatte bereits in den Haushaltsberatungen für 2026 vorgeschlagen, den Bürgerbus noch in diesem Jahr anzuschaffen. Auf Druck der CDU wurde die Beschaffung jedoch an die Zusage von Fördermitteln geknüpft. Damit droht sich das Projekt zu verzögern – im schlimmsten Fall sogar zu scheitern. Ein Blick in andere Gemeinden im Landkreis zeige zudem, dass die größte Herausforderung meist nicht die Anschaffung des Fahrzeugs sei, sondern die Gewinnung ehrenamtlicher Fahrerinnen und Fahrer. Genau deshalb schlägt die Bürgerliste vor, bereits im März in den Ausschüssen über die Rahmenbedingungen sowie über konkrete Maßnahmen zur Gewinnung von Fahrerinnen und Fahrern zu beraten.
Die Bürgerliste appelliert an alle Beteiligten, sich konstruktiv an der Lösung einzubringen. Petersberg brauche jetzt keine weiteren Verzögerungen oder Scheindebatten, sondern entschlossenes gemeinsames Handeln, damit der Bürgerbus möglichst bald Realität wird.
