Der traditionsreiche Wettkampf, an dem in diesem Jahr 25 Mannschaften teilnahmen, war wie gewohnt hervorragend organisiert. Die Teilnehmer erwartete ein anspruchsvoller Ablauf mit vielseitigen Herausforderungen, die ein breites Spektrum des militärischen Handwerks abdeckten. Die RK Marbach stellte eine erfahrene Mannschaft sowie ein Team mit neuen Kameradinnen und Kameraden, denen der Wettkampf wertvolle Lern- und Praxiserfahrungen bot.
Anspruchsvolle Tagesphase mit 20 Stationen
Die erste Wettkampfphase führte die Teams tagsüber über einen rund zwölf Kilometer langen Stationskreislauf mit insgesamt 20 Aufgaben. Diese deckten nahezu alle militärischen Grundfertigkeiten ab – darunter:
Sanitätsdienst und Verwundetenversorgung
Schießen mit Granatpistole, Maschinengewehr, Sturmgewehr, Pistole und Maschinenpistole
Fehlererkennung und fachgerechte Behebung von Störungen am Maschinengewehr
Schießen im Simulator
Fahrzeug- und Symbolerkennung
Taktikaufgaben sowie Fragen zum Humanitären Völkerrecht
Hindernisbahn und Military-Fitness-Parcours
Reparatur eines Fernmeldekabels
Doppelter Seilsteg und Entfernungsschätzen
Aufbau und Rückbau eines Löschangriffs inklusive simulierter Brandbekämpfung
Kampfmittelaufklärung und -erkennung
Die breite Auswahl an Aufgaben forderte von den Mannschaften körperliche Leistungsfähigkeit, Teamwork, militärisches Fachwissen und Präzision.
Nachtphase: Orientierungslauf unter Zeitdruck
Die zweite Phase des Wettkampfs fand in der Nacht statt. Ausgestattet mit vollem Gepäck mussten die Teams in einem dreistündigen Orientierungslauf möglichst viele im Gelände verstreute Punkte anlaufen. Die Punkteverteilung war dabei so angelegt, dass keine Mannschaft alle Ziele in der vorgegebenen Zeit erreichen konnte – strategisches Planen war somit entscheidend. Überschrittene Zeit wurde mit Punktabzug bestraft. Hier zeigte die Mannschaft RK Marbach 2 ein herausragendes Leistungsbild: Hauptmann Lukas Heil, Leutnant Florian Link, Hauptgefreiter Dominik Illichmann und Obergefreiter Wadim Tschugunov legten beeindruckende 21 Kilometer zurück und sammelten die meisten Punkte. Damit sicherte sich das Team den klaren Gesamtsieg vor der RK Unlingen.
Starke Teamleistung auch von RK Marbach 1
Die zweite Mannschaft der RK Marbach – bestehend aus Hauptmann Martin Schneider, Oberfähnrich Manuel Gerzer, Hauptfeldwebel Matthias Göbel und Obergefreiter Lars Itzenhäuser – zeigte ebenfalls eine solide Leistung. Trotz starker Konkurrenz bewältigten sie die anspruchsvollen Aufgaben souverän und sammelten wertvolle Erfahrungen für zukünftige Wettkämpfe.
Ein Erfolg mit Tradition
Mit dem erneuten Triumph setzt die RK Marbach ihre Erfolgsgeschichte beim international besetzten „Kalten Marsch“ fort. Der vierte Sieg in Folge unterstreicht die hohe Einsatzbereitschaft, Ausbildung und Motivation der gesamten Kameradschaft.
