„Das war zu wenig, und das spiegelt sich dann auch im Ergebnis wider“, sagte Szilagyi. Die Gäste ließen im Stadtderby einiges vermissen, die Turner waren bissiger in den Zweikämpfen und erarbeiteten sich einen – auch in der Höhe – verdienten Sieg. „Wir haben zu spät geschaltet und die Anfangsphase verpennt“, erklärte Szilagyi. Nach gerade einmal zehn Minuten lagen die Gäste durch die Treffer von Spielertrainer Julian Rohde (4.) und Volodymyr Makovii (10.) bereits mit 0:2 zurück. Gerade mit den ersten beiden Restrundenspielen gegen Ehrenberg (0:2) und Schlitzerland (3:3) im Hinterkopf, glich es für den RSV einer Mammutaufgabe, ins Spiel zurückzufinden. „Wir hatten noch zwei gute Chancen nach dem 0:2-Rückstand. Aber wenn du die nicht machst, ist es sehr schwer, wieder zurückzukommen“, bedauerte Szilagyi.
Theo Witte (60.) und Daniel Gusejnov (62.) schraubten die Führung der Turner nach einer guten Stunde weiter nach oben. In der Nachspielzeit erzielte Patrick Müller (90+2.) noch den Ehrentreffer für die Petersberger. „Ich hoffe, wir ziehen unsere Lehren aus dem Restrundenstart und beweisen, dass die Mannschaft aufstehen kann“, wünschte sich der RSV-Coach. Auch wenn das Stadtderby mit 1:4 klar verloren ging, möchte Szilagyi nicht alles schlechtreden. „Wir müssen nach vorne schauen und weiter hart arbeiten.“
Petersberg: Herbert; Beser, Hirsch, Bott, Maierhof, Görner, Aschenbrücker, Meister, Spiegel, Herzig, Lissek – Poschmann, Schneider, Hahner, Müller, Rönnike.
Tore: 1:0 Julian Rohde (4.), 2:0 Volodymyr Makovii (10.), 3:0 Theo Witte (60.), 4:0 Daniel Gusejnov (62.), 4:1 Patrick Müller (90+2.)
Zuschauer: 150
