Lokales 06.05.2026

Gründerstammtisch im BBO: Handwerk, Start-ups und Hetawu

Petersberg – Von Silas Messing – Der Gründerstammtisch der Gründerregion Fulda hat im Bildungszentrum Bau Osthessen (BBO) erneut gezeigt, wie eng Start-ups, Handwerk und Institutionen in der Region zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur Gründungsideen, sondern insbesondere auch Betriebsnachfolge im Handwerk – sowie der bevorstehende Hessentag.

Foto: Silas Messing.

Gabriele Leipold vom BBO Fulda betonte die Bedeutung des Formats. Der Gründerstammtisch sei längst eine feste Größe in der Gründerregion. „Wichtig ist uns, dass das Handwerk dabei nicht zu kurz kommt“, sagte Leipold. Handwerksbetriebe seien schließlich ebenfalls Gründer – oder übernähmen Unternehmen und schafften damit schnell Arbeitsplätze. „Das sind oft sehr hochwertige Gründungen“, so Leipold weiter.

Seit 2024 findet der Gründerstammtisch einmal jährlich im BBO statt. Ziel sei es, unterschiedliche Bereiche der regionalen Wirtschaft stärker miteinander zu vernetzen. Florian Albinger, Projektmanager der Region Fulda, hob hervor, dass das Zusammenspiel der Akteure gut funktioniere: „IHK, Kreishandwerkerschaft, Hochschule und Gründerregion arbeiten hier sehr eng zusammen. Das ist nicht überall selbstverständlich.“ Gerade diese enge Verzahnung mache den Standort stark.

In diesem Jahr stand die Veranstaltung zudem im Zeichen des Hessentags. Passend dazu konnten die Gäste die sogenannte Hessentagswurst probieren, die von der Metzgerei Gies stammt. „Die Kombination passt einfach perfekt“, hieß es aus der Runde. Parallel zum Landesfest wird auch im Gründerzelt das Handwerk vertreten sein.

Ein weiterer Schwerpunkt des Abends war das Thema Betriebsnachfolge im Handwerk. Mehrere Beispiele aus der Region zeigten, wie Unternehmen erfolgreich in die nächste Generation übergehen – unter anderem aus dem Fleischerhandwerk sowie weiteren Betrieben. „Das ist heute unser Steckenpferd“, so Leipold.

Auch das Hessentagspaar Vera und Max Dudyka war zu Gast. Beide gaben Einblicke in ihre Rolle und die wachsende Vorfreude auf das Landesfest. „Wir wurden eingeladen und haben bereits verschiedene Verbindungen in die Region, unter anderem über die Kreishandwerkerschaft“, sagte das Paar. Die Zusammenarbeit rund um den Hessentag habe sich in den vergangenen Monaten stetig entwickelt.

Die Vorfreude auf das Landesfest sei groß: „Wir zählen die Tage runter. Jetzt ist es wirklich greifbar“, so das Hessentagspaar. Gleichzeitig deutete Max Dudyka an, dass er selbst unternehmerische Erfahrungen habe und eine Gründungsperspektive nicht ausgeschlossen sei – konkrete Pläne stünden jedoch noch aus.

Im Anschluss nutzten die Teilnehmer den Abend für Austausch, Vernetzung und kulinarische Gespräche – inklusive der Hessentagswurst.

Hessentagspaar beim Gründerstammtisch. Fotos: Silas Messing.