Beide Teams haben nun 51 Punkte auf der Habenseite, das Titelrennen ist offener denn je – eine Tatsache, der Szilagyi allerdings nur wenig Beachtung schenkt: „Wir schauen auf unsere eigenen Leistungen.“ Erst spät in der Nachspielzeit konnte der Favorit aus Petersberg die Partie für sich entscheiden. Dabei schoss Youngster Jona Spiegel (90.+2) die Gäste erst kurz vor Schluss zum Sieg. Patrick Müller (90.+4) setzte noch einen drauf und traf furios aus 40 Metern zum Endstand, indem er den hochstehenden SG-Keeper per langem Ball düpierte.
Christoph Rönnike (14.) brachte die Gäste nach einer knappen Viertelstunde in Führung, allerdings verpasste es die Szilagyi-Elf im Anschluss nachzulegen – was sich zehn Minuten vor dem Ende rächen sollte: Jan Jacobi traf zum Ausgleich (79,), ehe der RSV abermals Moral bewies und seine starke Form mit den Treffern in der Nachspielzeit unter Beweis stellte. „Wir haben ein ausgeglichenes Team, bestehend aus jungen und erfahrenen Spielern. Wir haben das Potenzial, den Aufstieg zu schaffen und auch, um Meister zu werden.“
Petersberg: Herbert, Beser (90. Schneider), Hirsch, Bott, Maierhof (85. Müller), Schreiter (80. Klee), Görner, Aschenbrücker, Meister, Rönnike (76. Spiegel), Lissek (63. Herzig)
Tore: 0:1 Christoph Rönnike (14.), 1:1 Jan Jacobi (79.), 1:2 Jona Spiegel (90.+2), 1:3 Patrick Müller (90.+4)
Zuschauer: 120.
