Schon am Nachmittag herrschte auf dem Gelände der EDAG Group reger Betrieb. An zahlreichen Ständen präsentierten Auszubildende und dual Studierende ihre Berufe und Studiengänge – direkt, authentisch und auf Augenhöhe. Besucher konnten Fragen stellen, Kontakte knüpfen und sich einen Eindruck davon verschaffen, wie der Arbeitsalltag in einem internationalen Engineering-Unternehmen aussieht. „Im Prinzip ist das wie ein Tag der offenen Tür“, erklärte Milena Faulstich, Professional Referent Marketing bei EDAG. „Vor allem richtet sich das an Schülerinnen und Schüler, weil wir zeigen wollen: Was ist EDAG, was machen wir und welche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bieten wir an?“ Gerade für Jugendliche, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz für den Sommer seien oder sich frühzeitig orientieren wollten, habe der Erlebnistag viele Möglichkeiten zu bieten.
Besonders gut kam das interaktive Konzept an. Statt reiner Informationsstände gab es an vielen Stationen Technik zum Mitmachen und Ausprobieren. „Wir machen hier ganz viel zum Anfassen. Das ist uns besonders wichtig“, sagte Faulstich. So konnten Besucher beispielsweise selbst Metall an einer Biegemaschine bearbeiten, Lackierarbeiten beobachten oder mit einer VR-Brille virtuelle Welten erkunden. Auch ein Motor zum Anschauen und das Erklären verschiedener Ausbildungsberufe sorgten für großes Interesse. Ein echtes Highlight war erneut der EDAG Citybot, eines der bekanntesten Innovationsprojekte des Unternehmens. Daneben zog auch der Lucid Air, ein Elektroauto mit beeindruckenden 1000 PS, zahlreiche Besucher an. Wer nach all den Eindrücken noch Glück hatte, konnte am Glücksrad zudem attraktive Preise gewinnen.
Besonders wichtig war den Verantwortlichen der direkte Austausch mit den Nachwuchskräften. „Was ich persönlich am schönsten finde: Wir machen das von Azubis für kommende Azubis“, betonte Faulstich. „Die Leute, die hier stehen, sind meistens selbst Auszubildende. Die können einfach am besten erklären, wie der Beruf wirklich aussieht.“ Für viele Besucher wurde der Nachmittag damit nicht nur zu einem spannenden Blick hinter die Kulissen moderner Fahrzeugentwicklung, sondern möglicherweise auch zum ersten Schritt in Richtung berufliche Zukunft.
