„Sie verkennt dabei die einfache Tatsache, dass alle Klimaschutzmaßnahmen an Fakten von Ökonomie und Finanzierungsmöglichkeiten gebunden sind – und diese Fakten lassen extrem teure und fragwürdige, teilweise ideologisch geprägte grüne Projekte bei der angespannten Haushaltslage in Petersberg nicht zu“, schreibt die FDP-BündnisC-Fraktion in ihrer Pressemitteilung. Mit Recht habe daher hat die große Mehrheit der Gemeindevertreter in Petersberg derartige Anträge abgelehnt. Fraktionsvorsitzender Prof. Dr. Stegmann sagt: „Auch der Vorwurf, die Berechnungen des anerkannten Ingenieurbüros Möller+Partner als ‚unzureichend‘ zu bezeichnen, ist völlig aus der Luft gegriffen – denn diese Wirtschaftlichkeitsberechnung ist seriös und fußt auf aktuellen Fakten und Zahlen. Auch der Antrag der Grünen, eine großflächige Überdachung des Parkplatzes am Waidesgrund mit einer Photovoltaik-Anlage zu bauen, berücksichtigt weder die Interessen der Anwohner noch ist eine solche ‚Monsteranlage‘ seriös zu finanzieren.“
Genau das sei jedoch die „ideologische Arroganz“ von Bündnis90/Die Grünen, die Stegmann den Grünen in der Sitzung vorgeworfen habe und die Kira Klüber in der Grünen-Pressemitteilung als „für uns unverständlich“ bezeichnete, so schreibt die FDP-BündnisC-Fraktion: Denn mit derartigen Vorschlägen geht die Fraktion an den wahren Wünschen und Bedürfnissen der Bürger Petersbergs, die wie alle Bürger von steigenden Lebenshaltungs- und Energiekosten belastet werden, vorbei.“
