Lokales 05.10.2026

FDP-BündnisC-Fraktion rechtfertigt Entscheidung zur Freibad-Heizung

Petersberg (pm/gü) – Die FDP-BündnisC-Fraktion nimmt Stellung zu einer Pressemitteilung der Grünen im Nachgang der jüngsten Petersberger Gemeindevertretersitzung. Die Grünen hatten darin die Entscheidung, das Freibad Waidesgrund im Rahmen der Sanierung mit einer Gasheizung statt einer Wärmepumpe auszustatten als „Schlag ins Gesicht aller Bürgerinnen und Bürger, die sich für wirksamen Klimaschutz in Petersberg einsetzen“ kommentiert. Die Petersberger FDP-BündnisC-Fraktion schreibt dazu, dass dabei verkannt würde, dass alle Klimaschutzmaßnahmen an Fakten von Ökonomie und Finanzierungsmöglichkeiten gebunden seien.

„Sie verkennt dabei die einfache Tatsache, dass alle Klimaschutzmaßnahmen an Fakten von Ökonomie und Finanzierungsmöglichkeiten gebunden sind – und diese Fakten lassen extrem teure und fragwürdige, teilweise ideologisch geprägte grüne Projekte bei der angespannten Haushaltslage in Petersberg nicht zu“, schreibt die FDP-BündnisC-Fraktion in ihrer Pressemitteilung. Mit Recht habe daher hat die große Mehrheit der Gemeindevertreter in Petersberg derartige Anträge abgelehnt. Fraktionsvorsitzender Prof. Dr. Stegmann sagt: „Auch der Vorwurf, die Berechnungen des anerkannten Ingenieurbüros Möller+Partner als ‚unzureichend‘ zu bezeichnen, ist völlig aus der Luft gegriffen – denn diese Wirtschaftlichkeitsberechnung ist seriös und fußt auf aktuellen Fakten und Zahlen. Auch der Antrag der Grünen, eine großflächige Überdachung des Parkplatzes am Waidesgrund mit einer Photovoltaik-Anlage zu bauen, berücksichtigt weder die Interessen der Anwohner noch ist eine solche ‚Monsteranlage‘ seriös zu finanzieren.“

Genau das sei jedoch die „ideologische Arroganz“ von Bündnis90/Die Grünen, die Stegmann den Grünen in der Sitzung vorgeworfen habe und die Kira Klüber in der Grünen-Pressemitteilung als „für uns unverständlich“ bezeichnete, so schreibt die FDP-BündnisC-Fraktion: Denn mit derartigen Vorschlägen geht die Fraktion an den wahren Wünschen und Bedürfnissen der Bürger Petersbergs, die wie alle Bürger von steigenden Lebenshaltungs- und Energiekosten belastet werden, vorbei.“